Yoga – ein positiver Wegweiser auf der Reise der Selbstentwicklung

Yoga – ein positiver Wegweiser auf der Reise der Selbstentwicklung

Yoga hat nicht ohne Grund eine Beliebtheit erlangt, die wenige andere Praktiken erreichen. Yoga kann vieles sein, je nach Person: eine Abfolge von Posen, eine Meditation, Medizin, Sport, eine Lebensphilosophie oder eine wöchentliche Beschäftigung. Stella, eine leidenschaftliche Yogini, hat im Laufe der Jahre eine tiefgreifende Veränderung in ihrer Beziehung zum Yoga erlebt. Es diente der Verarbeitung von Emotionen, der Förderung von Selbstachtung und der Weiterentwicklung auf physischer und mentaler Ebene. Heute möchte Stella ihre Erfahrungen teilen und den Blick dafür schärfen, dass Yoga ein vielseitiges Werkzeug ist, um Wahrnehmung, Bewegung, Atmung und das gesamte Leben zu transformieren. Vielleicht erkennst du dich darin wieder, vielleicht gestaltet sich deine eigene Erfahrung jedoch ganz anders. Viel Freude beim Lesen!

 

_______________________

 

Nicht schon wieder eine Geschichte darüber, wie Yoga ein Leben verändert hat! Das habe ich früher oft gedacht, als nach und nach immer mehr Profile auf Instagram, Posts und Blogs erschienen, in denen die Leute ihre Liebe zum Yoga und dessen Auswirkungen auf ihr Leben teilten. 

 

Was nun folgt, lässt sich wohl erahnen: Ja, Yoga hat mein Leben verändert.

Vieles kann unser Leben natürlich beeinflussen: Menschen, Orte, Gewohnheiten, Rituale, Erlebnisse, … Es ist keine leere Floskel, immer wieder zu betonen, wie unterschiedlich jeder Mensch ist und demnach, wie unterschiedlich dieselbe Sache das Leben verschiedener Menschen beeinflussen kann.

 

In meinem Alltag ist Yoga derzeit ein fest verankerter Bestandteil, oft sogar spontan und ungeplant. Es fühlt sich so an, als wären die Bewegungen, Mantras, Dehnungen und stehenden Katzen-Kühe beim Warten auf den Zug, die Mudras in Momenten von Unwohlsein oder Stress, sowie die kurzen Pausen vom Laptop, in denen ich im Lotussitz auf dem Boden sitze, die Augen schließe und tief durchatme, in Fleisch und Blut übergegangen. Es ist, als müsste man es nicht einmal explizit als Yoga benennen, weil es organisch in jeden Tag einfließt.

 

 

Wie sehr Yoga mein Leben positiv beeinflusst hat, habe ich erst nach einiger Zeit und dann retrospektiv bemerkt. Und jetzt, während ich schreibe, überkommt mich eine Welle der Dankbarkeit, die Tränen in meine Augen treibt. Das Wunderbare daran ist: Obwohl Yoga zwar eine Jahrtausende alte Praxis mit einer Struktur ist, die uns alle leitet, sind wir es letztendlich selbst, die diese Praxis zu unserer eigenen machen und aktiv unser Leben verändern, obwohl wir es vielleicht in dem Moment nicht bewusst wahrnehmen.

 

Schon lange bevor ich mich mit Social Media beschäftigte, war das Thema "psychische Probleme" in meinem Leben präsent. Leider brachte Social Media dann noch einige zusätzliche Herausforderungen mit sich, die viele junge Mädchen kennen. Yoga begann ich also aus Gründen, die wenig mit Selbstheilung, Entspannung, Reinigung oder Spiritualität zu tun hatten.

 

Eine Pose nach der anderen, dabei so flexibel wie möglich werden, sich verbessern, auspowern, anstrengen und manchmal sogar bestrafen – was wir im Laufe eines Lebens alles lernen müssen. Doch wie meine Mutter letztens sagte: „Hardship and pain are character-building“ („Not und Schmerz sind charakterbildend“). Das mag intensiv klingen, aber die Transformationen, die aus Not und Schmerz entstehen können, haben die Fähigkeit, geradezu magisch zu sein.

 

Was kann Yoga da tun? 

 

In meiner Erfahrung liegt die Besonderheit nicht nur im Konzept des Yoga selbst; es ist vielmehr der Aspekt, dass wir etwas für uns, mit uns tun und uns bewusst die Zeit nehmen, uns selbst näher zu kommen und in uns hineinzuspüren. 

 

Zu entdecken, zu spielen, loszulassen. Sich selbst zu begegnen und zu verändern, sowohl körperlich als auch mental. Von Aufgewühltheit bis zur tiefsten Ruhe, von Tränen bis zu großer Freude und von Momenten der Frustration bis zur absoluten Klarheit und Losgelassenheit – wo sonst im Leben erleben wir eine derartige Vielfalt an Gefühlen in einer einzigen Praxis?

 

 

Es muss natürlich nicht nur Yoga sein, aber ich denke, dass Yoga etwas ganz Einzigartiges hat, das es wirklich wert ist zu entdecken. Es hat eine ganze Zeit gedauert, bis sich Yoga für mich so angefühlt hat, wie es jetzt tut. Das Schöne daran ist, dass es eine lebenslange, begleitende Praxis ist, die sich mit dir verändert, die DU immer wieder veränderst.

 

Ich möchte uns alle daran erinnern, dass Yoga zwar eine vorgegebene Praxis ist, jedoch sind WIR die Praktizierenden, die immer wieder auf der Matte, im Gras, auf der Erde stehen und uns mit dem „Werkzeug“ Yoga dazu entschließen, uns selbst wieder und wieder zu erfahren, zu hinterfragen und zu formen. Darauf können wir stolz sein, uns im Yoga mit dessen Bandbreite an Möglichkeiten auszuprobieren.

 

Atha Yoga anushasanam – Now the discipline of yoga begins –

 

 

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass die Selbstachtung, Liebe und der Respekt gegenüber uns selbst auch den Weg für Liebe und Respekt gegenüber allem anderen öffnen, als Teil der intrinsisch verbundenen Abläufe dieser göttlichen Erde. Wenn wir unser eigenes geistiges und körperliches Potenzial erweitern, haben wir gleichzeitig die Kapazität, dieses Potenzial im Einklang mit unserer Natur, Gemeinschaft und der direkten Außenwelt weiter zu entfalten und gemeinsam zu wachsen. Diese Stärke und Verbundenheit mit der Natur schlummern in jedem von uns und sie zu entfalten ist schlichtweg magisch.

Namasté,

Stella

 

_______________________

 

Hat dich Stellas Beitrag neugierig gemacht? Möglicherweise konntest du dich an der einen oder anderen Stelle mit ihr identifizieren.

Wenn es dir nun am Herzen liegt, die Verbundenheit zwischen Mensch und Natur zu stärken und mehr darüber zu erfahren, wie wir wieder als regenerative Lebewesen mit Mutter Erde zusammenleben und aufblühen können, dann hört gerne in ihr Podcast "SageTalking" rein. Dort widmet sie sich diesen Themen mit Begeisterung, und sie freut sich darauf, dich dort willkommen zu heißen!

 

Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen!

Alles Liebe, dein Southern Shores Team 💙

 

← Älterer Post Neuerer Post →

The Conscious Yogi

RSS

Themen

Essen mit Sinn: Wie Achtsamkeit deine Mahlzeiten bereichert

Essen mit Sinn: Wie Achtsamkeit deine Mahlzeiten bereichert

Von Annika Wolter

In der Welt des Yoga spielt Achtsamkeit eine zentrale Rolle. Das schließt nicht nur die Praxis auf der Matte ein, sondern erstreckt sich auch auf...

Weiterlesen
Achtsamkeit und Selbstfürsorge: Ein Leitfaden für ein Bewussteres 2024!

Achtsamkeit und Selbstfürsorge: Ein Leitfaden für ein Bewussteres 2024!

Von Annika Wolter

  Mit dem Auftakt des neuen Jahres lädt uns der Moment ein, einen bewussteren und achtsameren Lebensstil zu kultivieren. In dieser Phase des Neuanfangs wollen...

Weiterlesen
 
THE OCEAN MAT - Southern Shores
 
Ocean Mat Travel - Southern Shores
 
Ocean Bag Yogatasche - Southern Shores