Weltvegantag - feiern für den guten Zweck!

Weltvegantag - feiern für den guten Zweck!

Gemeinsam für nachhaltigen Genuss


Heute, am 1. November, feiern wir den Weltvegantag! Ein willkommener Anlass, um den Veganismus mit all seinen positiven Aspekten zu feiern. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für die vegane Lebensweise geschärft und die Menschen darüber informiert werden. 


Veganismus ist eine Lebensweise, die darauf abzielt, die Ausbeutung und Quälerei von Tieren zur Gewinnung von Nahrung, Kleidung und für andere Zwecke so weit wie möglich zu vermeiden. Bei einer veganen Ernährung wird auf den Verzehr aller tierischen Lebensmittel verzichtet. Stattdessen werden ausschließlich pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen verzehrt. Die Umwelt wird so weit wie möglich geschont. An Tieren getestete Produkte werden nicht verwendet. 


Der Weltvegantag wurde 1994 in England ins Leben gerufen. Die vegane Tierschützerin Louise Wallis suchte damals einen geeigneten Rahmen, um das 50-jährige Bestehen der Vegan Society und die Einführung des Wortes “vegan” in die englische Sprache zu feiern. Inzwischen ist “vegan” kein Fremdwort mehr und der Veganismus ist auf dem Vormarsch, denn auch in ländlichen Regionen wächst das Angebot an veganen Produkten.


Yoga und Veganismus - was verbindet die beiden? 


Yoga ist eine alte indische Lehre, die Körper und Geist in Einklang bringt. Viele Menschen verbinden Yoga mit körperlichen Übungen, den sogenannten Asanas. Tatsächlich steckt aber viel mehr dahinter. Yoga ist eine Philosophie. Durch die Kombination von Körperhaltungen, Atemübungen und Meditation wird körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden angestrebt.


Viele Yogis ernähren sich vegan, und viele Veganerinnen und Veganer praktizieren Yoga. Ist das ein Zufall? Wohl kaum, denn Yoga und Veganismus sind eng miteinander verbunden. Yoga ist eine Praxis, die Liebe und Verbundenheit mit der Welt fördert. Die Yoga Sutras sagen, dass das Geheimnis unseres eigenen Glücks in unserer Beziehung zu anderen liegt. Sie geben uns fünf ethische Prinzipien an die Hand, an denen wir uns im Umgang mit anderen orientieren sollen. Diese fünf Prinzipien sind: 

  1. Ahisma (Gewaltlosigkeit) lehrt uns, persönliches Leid zu vermeiden, indem wir anderen kein Leid zufügen.
  2. Sataya (Wahrhaftigkeit) zeigt uns, wie wir durch das Aussprechen der Wahrheit mehr Gehör finden.
  3. Durch Asteya (Begierdelosigkeit, Nichtstehlen) lernen wir das Geheimnis des Reichtums. 
  4. Bramacharya (Enthaltsamkeit) zeigt, wie der Verzicht auf sexuellen Missbrauch anderer der Schlüssel zu eigener Gesundheit und Vitalität ist.
  5. Aparigraha (Bescheidenheit) öffnet uns die Augen dafür, wie die Gier uns daran hindert, unseren Lebenszweck und unsere Lebensaufgabe zu entdecken.


Ahimsa ist der Glaube an die Verbundenheit des Universums und an die Notwendigkeit, alle Lebewesen mit Respekt und Mitgefühl zu behandeln. Aus diesem Grund versuchen viele Yogis und Yoginis, ihre Entscheidungen mit Rücksicht auf die Umwelt zu treffen. Yoga strebt ein leid freies Leben an. Damit ist nicht nur das eigene Leiden gemeint, sondern das Leiden aller Lebewesen und der Erde. Daraus ergibt sich auch die Rücksichtnahme des Tierwohls und die Entscheidung, die Massentierhaltung nicht zu unterstützen und die Nutztiere nicht auszubeuten. Viele Veganerinnen und Veganer sowie Yoginis und Yogis haben einen starken Bezug zu Tieren und deren Tod, wenn es um die Ernährung geht. 


Die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung🥙🥬🍊


Pflanzen sind sehr nährstoffreich, sie stecken voller Antioxidantien, sekundärer Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und wichtigen Vitaminen und Mineralien. All diese guten Dinge braucht unser Körper, um gesund und stark zu bleiben. Zahlreiche Forschungsergebnisse zeigen, dass der Verzehr von mehr pflanzlichen und weniger tierischen Produkten dazu beitragen kann, viele chronische Krankheiten vorzubeugen oder sie rückgängig zu machen. ,,Und woher bekommen Veganer ihre Proteine?” Die Vorstellung, dass vegan lebende Menschen nicht ausreichend hochwertiges Protein zu sich nehmen, ist weit von der Wahrheit entfernt. Pflanzen wie Hülsenfrüchte und Getreide sind hervorragende Proteinquellen, und eine abwechslungsreiche Ernährung versorgt den Körper mit biologisch hochwertigem Protein. Außerdem gibt es andere Nährstoffe, bei denen ein Mangel viel häufiger ist. In den westlichen Ländern haben heute mehr Menschen einen Mangel an Ballaststoffen als an Proteinen.  Ballaststoffe kommen fast ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor und haben eine Reihe positiver Wirkungen auf den Körper. Bei allen Ernährungsformen in der modernen Welt muss jedoch auf bestimmte Nährstoffe geachtet werden. So ist es auch bei einer pflanzlichen Ernährung wichtig,vor allem auf die Zufuhr von Vitamin B12, Vitamin D3 und Omega-3-Fettsäuren zu achten.

Gemüse


Eine pflanzenbasierte Ernährung hat nicht nur positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die Umwelt, den Klimawandel und das Leiden von Tieren. Diese nachhaltige Lebensweise schont die Umwelt und ist eine einfache und wirksame Möglichkeit, zum Umweltschutz beizutragen. Der Schutz der Meere, die nachhaltige Nutzung der Böden und der Erhalt der biologischen Vielfalt erfordern ein Umdenken in der Politik, bei Verbrauchern und Produzenten.


Das Praktizieren von Yoga bringt Vorteile auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene mit sich. Dasselbe gilt für eine ganzheitliche Ernährung auf pflanzlicher Basis. Yoga und Veganismus gehen nunmal Hand in Hand. 


Müssen Yogis nun Vegetarier oder Veganer sein? Nein, nicht unbedingt. Die Yamas legen nahe, dass Gewaltmissbrauch auf keiner Ebene unterstützt werden sollte. Dennoch ist der Verzicht auf Fleisch kein Muss für Yogis und Yoginis. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Wir hoffen, dass alle offen sind, Neues auszuprobieren - sowohl auf dem Teller als auch auf der Yogamatte. 


Wer jetzt Lust hat, ein neues veganes Herbstrezept von Elavegan auszuprobieren, kann gerne mal den herzhaften Kartoffelauflauf mit Kürbis und Linsen kochen – genau das Richtige für den Herbst. Gemüseauflauf steckt voller vollwertiger Zutaten, macht satt und sorgt für Wohlbefinden an kühlen Abenden.☺️ 

 

Veganer Kartoffelauflauf

 

Wir hoffen, dass dir der Blogbeitrag gefallen hat!

Alles Liebe, dein Southern Shores Team 💙

 

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